Steinpilz-Ravioli mit Alain Bächler

In einem prachtvollen und sorgfältig renovierten Anwesen aus dem 19. Jahrhundert im Bourgillon-Quartier gegenüber der Freiburger Altstadt kann man die raffinierte Küche von Alain Bächler geniessen, dem Chef des Restaurants Des Trois Tours (1 Michelin-Stern,18 Gault-Millau-Punkte). Seine erlesenen Kompositionen sind immer ein Genuss, sowohl fürs Auge als auch für den Gaumen.

Und was gäbe es Besseres, als den Spitzenkoch nach dem Rezept für seine hausgemachten Ravioli zu fragen? Teigwaren selber zu machen ist schliesslich eine subtile Kunst, die Finesse und Geschick erfordert. Alain Bächler verrät uns die Geheimnisse seines herrlichen Rezepts für Steinpilzravioli, ideal für einen Winterabend. Zum Selbermachen!

Foto Kredit : Adrian Ehrbar

Das Rezept

(Für 10 Personen)

Teig
  • 320g Weissmehl
  • 180g Knöpflidunst
  • 250g Eigelb
  • 40g Olivenöl
  • Salz
Zubereitung

Alle Zutaten zusammen in der Teigmaschine auf langsamer Stufe vermischen.

Zutaten Pilzmasse
  • 500g Steinpilze
  • 30g Olivenöl
  • 5g Knoblauch
  • 10g Schalotten
  • 2 dl Rahm, stark reduziert
  • 10g Paniermehl
  • 10g geriebener Parmesan
  • 5g Schnittlauch
  • 5g Petersilie
  • 1 Ei
  • 10 kleine Steinpilze als Garnitur
Zubereitung Masse

Die sauberen und gehackten Steinpilze in heissem Olivenöl sautieren.

Den gehackten Knoblauch und die Schalotten beifügen, kurz mitsautieren und gut abtropfen lassen.

Den Pilzjus gut reduzieren.

Die Pilze, den reduzierten Rahm, Paniermehl, Ei, Parmesan und die Kräuter mischen.

Foto Kredit: Adrian Ehrbar
Zubereitung Ravioli

Den Teig auf der Teigmaschine hauchdünn auswallen, runde Plätzchen von 5 cm Durchmesser ausstechen. Einen Pariserlöffel Masse in die Mitte geben. Den Rand mit Wasser bestreichen. Die Ravioli mit einem weiteren Plätzchen bedecken, gut andrücken. In Salzwasser kurz kochen und auf einen gebutterten Teller geben. Die Steinpilze in Olivenöl kurz sautieren.

Die Ravioli sternförmig anrichten, mit Spinat und den Steinpilzen dekorieren.

Foto Kredit : Adrian Ehrbar

Guten Appetit!

Alle Informationen über das Restaurant Des Trois Tours finden Sie auf der Website: http://www.troistours.ch/tt/fr/fr_index.php  

Fregola-Teigwaren, Haselnussemulsion und geröstetem Roggenbrot

Das Restaurant Nouvo Bourg befindet sich in Saillon im Zentralwallis als gastronomisches Aushängeschild dieses mittelalterlichen Burgstädtchens. Hier bietet der Chef Grégoire Antonin eine kreative Küche und lässt sich dabei von regionalen Produkten ebenso wie von seiner italienischen Herkunft inspirieren. Der puristische, elegante Rahmen mit seinen sandfarbenen Wänden lädt zum Entspannen ein und bietet anspruchsvollen Geniessern aussergewöhnliche Geschmackserlebnisse. 

Entdecken Sie unseren geführten Besuch im Video. 

 

Video Kredit : Adrian Ehrbar

Um seinen Wurzeln die Ehre zu erweisen, vereinigt Grégoire Antonin drei Regionen in einem Teller und hat gemeinsam mit dem Önologen Gilles Besse ein schmackhaftes Rezept mit sardischen Fregola-Teigwaren, Piemonteser Haselnussemulsion und geröstetem Walliser Roggenbrot kreiert. Man kann es auch zu Hause nachkochen, bis es wieder möglich ist, die köstlichen Gerichte des «Nouvo Bourg» in Saillon zu geniessen!  

Sie finden sämtliche Informationen zum «Nouvo Bourg» auf der Website: https://www.nouvobourg.ch/fr/accueil/  

Apfel-Sabayon mit Vin cuit und Williamine

Mathieu Bruno, Küchenchef des Restaurants Là-Haut in Chardonne VD, bereitet heute zusammen mit der befreundeten Fotografin Marina Forney einen schmackhaften Apfel-Sabayon mit Vin cuit und Williamine zu. Dieses Dessert ist ideal, um eine Mahlzeit auf einer köstlichen süssen Note zu beschliessen!

Im Warten darauf, wieder die kreative Küche des welschen Chefs im Lavaux geniessen zu dürfen, können Sie es auch zu Hause zubereiten.

Alle Informationen über das «Là-Haut» finden Sie auf seiner Internetseite: https://restaurant-la-haut.ch

Die guten Adressen von Mathieu Biolaz

Der Chef des Restaurants Les Touristes in Martigny macht einige Vorschläge, wo und wie man dieses Jahr angenehm starten kann.

Das Val de Bagnes

Das Tal zwischen Martigny und dem Grossen St. Bernhard bietet zahlreiche Skipisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Hier kann man mehrere Gipfel wie die Ruinette, den Grand und Petit Combin, die Rosablanche oder den Mont Gelé bewundern. Ausserdem ist diese Region für ihren prachtvollen Sonnenschein in der Wintersportsaison bekannt.

Das Restaurant seiner Wahl:
«Ich kann nicht widerstehen, im Restaurant Le Dahu an der Skipiste einen Zwischenhalt einzulegen. Der Empfang von Claude Alain und seinem Team ist immer herzlich. Man findet hier ausgezeichnete Walliser Weine, und der Chef bietet eine Kartoffelgalette mit Räucherlachs und Sauerrahm an… einfach köstlich!»

Restaurant le Dahu : https://www.ledahu.ch/

Fotos dem Val de Bagnes

La Fouly

Dieser malerische Sportort auf 1600 Metern im Val Ferret, das bei Orsières vom Val de Bagnes abzweigt, ist authentisch und hat viel Charme! La Fouly ist Ausgangspunkt zahlreicher Wanderwege und liegt direkt gegenüber dem A-Neuve-Gletscher und dem Tour Noir. «Ich mag die eher wilde Seite dieser Gegend.»

Das Restaurant seiner Wahl:
«Die Auberge des Glaciers der Familie Amiot besuche ich immer wieder gern. Dort fällt mir die Wahl zwischen dem Fondue und dem ausgezeichneten hausgemachten Tatar immer wieder schwer. Es ist ein gemütliches und gutes Restaurant inmitten einer ebenso schönen wie atemberaubenden Natur!»

Restaurant Auberge des Glaciers : https://www.aubergedesglaciers.ch

Das Val d’Hérens

Das lange Südtal, das vom Walliser Hauptort bis an den Fuss der 4357 Meter hohen Dent Blanche reicht, ist ein beliebtes Ausflugsziel. «Ich bin von dieser Gegend immer wieder begeistert, sie ist für alle Naturfreunde ideal, im Sommer wie im Winter.»

Das Restaurant seiner Wahl:
«Ich kehre gern im Café-Restaurant Les Collines in La Sage ein. Die Besitzer Maud und François-Xavier übertreffen sich bei der Kreation origineller Gerichte, die ebenso schmackhaft wie optisch attraktiv sind!»

Restaurant Les Collines : https://www.lescollines.ch/fr

Seine gastronomische Hochburg: Zermatt

Es ist zwar nicht der grösste Ferienort, bietet jedoch ein sehr breites Spektrum an qualitativ hochstehenden Küchen von hier und anderswo an. Besonders gern besuche ich den authentischen Walliser Weiler Findeln. Von seiner Kapelle aus hat man die schönste Aussicht aufs Matterhorn! Ganz besonders schätze ich das «Chez Vrony», wo ich gearbeitet habe, und den «Findlerhof». In diesen familiären, gastfreundlichen Restaurants kann man ausgezeichnete regionale Spezialiäten geniessen.

Die Restaurants seiner Wahl:
Restaurant Findlerhof : http://www.findlerhof.ch/
Restaurant Chez Vrony : http://www.chezvrony.ch/

Weitere Informationen über das Restaurant Les Touristes in Martigny : https://www.touristes-martigny.ch/