Porträt Nouvo Bourg, Saillon

Porträt des Küchenchefs Grégoire Antonin

Für Grégoire Antonin ist Kochen eine Berufung. Der Fünfzehnjährige entdeckt in verschiedenen Schnupperlehren die Atmosphäre in der Küche einer traditionellen Brasserie. Dort bewundert er die Leidenschaft, mit der die Brigade ihre Arbeit ausführt, aber auch die grenzenlose Kreativität, die das Kochen ermöglicht. Nach der Koch- und einer zusätzlichen Bäckerlehre bildet sich der zukünftige Chef bei mehreren Spitzenköchen weiter, von Jean-Maurice Joris bis zum Sternekoch Didier de Courten. Dank diesen verschiedenen Erfahrungen lernt er die Exzellenz, Strenge und auch die grosse Finesse kennen, die Gerichte der gehobenen Küche auszeichnen.

Dabei träumt Grégoire aber immer davon, eines Tages sein eigenes Restaurant zu eröffnen. Er wagt den Sprung 2016, als er ein gemütliches und einladendes Lokal im Herzen des mittelalterlichen Walliser Burgstädtchens Saillon entdeckt. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Fabienne, einer passionierten Kennerin der Gastronomie, die mehrere Jahre in einer Önothek gearbeitet hat.

Das Paar kann das Restaurant übernehmen und neu als «Nouvo Bourg» eröffnen! Als Ausgleich zum geschichtsträchtigen Charakter des Zentrums von Saillon entscheidet es sich für eine puristische, aber elegante Dekoration in Sandtönen, die für eine zwanglose Atmosphäre sorgt und dazu einlädt, eine gepflegte Saisonküche ohne Schnickschnack zu geniessen. Grégoire will seine Gäste mit vier verschiedenen Menüs pro Jahr überraschen und setzt dabei auf frische lokale Produkte, vor allem aber auf eine Terroirküche in zeitgemässem Geist für Feinschmecker. Das Menü kann nach Wahl à la carte aus drei Vorspeisen, vier Hauptgerichten und drei Desserts zusammengestellt werden, ergänzt durch gastronomische Menüs.

Und bei Grégoire Antonin zu Gast zu sein bedeutet, eine Küche zu entdecken, die auf der Suche nach Texturen spielt. Der Küchenchef, dessen Phantasie keine Grenzen kennt, verarbeitet ein Gemüse gerne auf verschiedene Arten, von einer knackigen über eine weiche bis hin zur überbackenen Variante. Dabei fällt eine Note auf, die auf seine Herkunft und Prägung durch die italienischen Küche seiner Mutter und seiner Grossmutter verweist. Es ist deshalb nicht ungewöhnlich, ein neu interpretiertes Risotto oder Colonnataspeck auf dem Teller zu entdecken. Geniesser werden den Erfindungsreichtum von Grégoire Antonin so richtig schätzen können, wenn sie sich von der Kreativität des Küchenchefs mitreissen lassen.

Doch bei einer solchen Genussreise darf natürlich eine Auswahl an Qualitätsweinen nicht fehlen. Fabienne weiss das bestens, und deshalb bietet der Keller etwa tausend Flaschen mit aussergewöhnlichen Walliser und italienischen Provenienzen. Zudem präsentiert sie den Feinschmeckern jeweils einen Schweizer Wein des Monats aus einer der verschiedenen Weinbauregionen des Landes.

Last, not least sind die beiden Gastronomen des «Nouvo Bourg» vom Wunsch beseelt, die Freude an ihrer Arbeit mit Gerichten weiterzugeben, die die Menschen glücklich machen. Ein Wunsch, der Lust auf Entdeckungen macht!

Mehr Informationen über: www.nouvobourg.ch

«Der Zunfttisch»

Foto : Yoshiko Kusano

Wollten Sie noch nie wissen, wie unsere Vorfahren die Kunst der Gastronomie gepflegt haben? Ivo Adam, der renommierte Küchenchef des Casino Bern, bietet in seinem Restaurant eine multisensorische Zeitreise an, die die gastronomischen Gewohnheiten von einst mit der kulinarischen Geschichte der Schweiz verbindet.

Foto: David Toldo

Am «Zunfttisch» entdecken Sie in einer Gruppe von maximal 14 Gästen das kulinarische Erbe der Berner. 500 Jahre Schweizer Geschichte werden mit amüsanten historischen Anekdoten und diskreten audiovisuellen Animationen erzählt. Wussten Sie zum Beispiel, dass der Biber einst als Fisch angesehen wurde?

Die Soiree verläuft im Rhythmus des 9-Gänge-Menüs, das Küchenchef Ivo Adam und seine Brigade komponiert haben. Jedere Teller nimmt Sie mit auf eine Reise, denn sie sind direkt von den Rezepten unserer Berner Vorfahren inspiriert und nur mit einem Hauch Modernität gewürzt. Auf der Speisekarte: Kalbshaxe mit Sultaninen, Weingranité nach dem ältesten Gewürzweinrezept der Schweiz oder eine Tarte Tatin mit Zwiebeln als Hommage an das grösste Berner Volksfest. Und um Sie bestmöglich zu bedienen, fungiert der Küchenchef während des gesamten Abends auch als Gastgeber am «Zunfttisch».

Entdecken Sie im Restaurant des Casino Bern einen einzigartigen Ort, an dem sich Geschichte und Moderne treffen, gespeist aus einer einzigen Quelle: der Kochkunst. Eine Mischung aus Kunst, Kultur und Gastronomie auf ein und derselben Bühne.

Das Erlebnis in Buchform

Um diesen Genussmoment unvergesslich zu machen, hat Ivo Adam in Zusammenarbeit mit Claudia Engler, Roman Tschäppeler und Benedikt Meyer das Buch «Am Zunfttisch – Ein Einblick in das kulinarische Erbe Berns» herausgegeben. Blättern Sie in seinen Seiten und entdecken Sie die Bräuche und kulinarischen Höhepunkte der Bundesstadt. Der Band  enthält auch 30 eigene Rezepte des Küchenchefs, darunter jene aller im Lauf des Abends servierten Gerichte. Das Buch mit 240 Seiten ist separat und ab sofort im Handel oder auf der Website des Casino Bern für 69 Franken erhältlich.

Bestellen Sie Ihr Buch online via: https://shop.casinobern.ch

Praktische Informationen:

  • Wegen COVID-19 können wir nur geschlossene Gruppen von maximal 14 Personen akzeptieren.

Porträt Hotel Meierhof, Davos

Die Geranten Virginie und Vittorio Rozzato

Das Hotel Meierhof, ursprünglich nach seinem Zimmermann Christian Müller «Villa Müller» genannt, entstand in den 1890er Jahren in einem ganz besonderen Kontext. Weil Davos damals sozusagen die «europäische Hauptstadt der Tuberkulose» war, diente der Meierhof als Rekonvaleszenzzentrum für Patienten, die die Krankheit überwunden hatten. Die Patienten kamen auf der Suche nach frischer Schweizer Bergluft, Höhe, Sonnenschein und Heilung in den Kur- und Sportort.

Nach zahlreichen Umbauten, Verbesserungen und Erweiterungen verkörpert das Hotel Meierhof heute die Exzellenz der Schweizer Gastfreundschaft und das Know-how eines 4-Sterne-Hotels. Seine Lage an der Promenade 135 im Zentrum von Davos Dorf macht es zu einem erstklassigen Ferienziel für wintersportbegeisterte Gäste. Das nur einen Steinwurf von der Talstation der Parsennbahn – der grössten und höchsten Davoser Standseilbahn – entfernte Hotel ist ideal gelegen, damit die Gäste das wichtigste Skigebiet der Region in kürzester Zeit erreichen können.

Im Sommer öffnen sich die grossen Fenster des imposanten Baus im Bündner Stil auf einen üppigen Garten und seine blumengeschmückte Terrasse, wo die Gäste von einer intimen Atmosphäre profitieren oder den Abend an der Aussenbar des Hauses ausklingen lassen können. Das Hotel hat seinen authentischen Geist und Charme vergangener Zeiten bewahrt, dies dank dem Dekor, der Schmiedeeisen mit viel Holz mischt und die Besucher in eine andere Epoche versetzt. Seine hellen, geräumigen Zimmer verbinden den Komfort eines 4-Sterne-Hotels mit einer gemütlichen Chalet-Atmosphäre, während der Wellnessbereich mit Sauna, Hammam und dem geheizten Schwimmbad zum Entspannen einlädt.

Im gemütlichen, mit Arvenholz ausgestatteten Restaurant Jarno serviert Chefkoch Simone Lipani eine exklusive, kreative und originelle Küche, die darauf abzielt, traditionelle Gerichte wiederzuentdecken und auf moderne Weise neu zu interpretieren. Dabei lässt sich der junge Küchenchef von einer Erkenntnis leiten, die er während seiner Laufbahn an der Seite der grössten Namen der Schweizer Gastronomie gewonnen hat: «Ehret die Kochkunst und Tischkultur durch den Respekt vor den Rohstoffen.»
Geniessen Sie das neue Menü mit seinen hervorragenden lokalen Spezialitäten und italienischen Produkten, einer Exklusivität des Restaurants. Hier einige Gerichte, die Sie nicht verpassen sollten: den Belper-Knolle-Käse mit Wildfenchelemulsion; die mit hausgemachtem Tannenhonig karamellisierten zarten Lammhäxchen, serviert mit Kartoffelmousseline und Pfifferlingen, oder den Sankt-Peters-Fisch nach mediterraner Art, garniert mit gedünsteten Löwenzahnblättern, Kapern und Taggiasca-Oliven. Wer käme nicht in Versuchung?

Die Geranten Virginie und Vittorio Rozzato freuen sich, Sie in diesem gemütlichen und authentischen Gasthaus auf bestmögliche Art und Weise zu verwöhnen.

Weitere Informationen unter:  www.hotel-meierhof.com/fr-fr

Chefkoch Simone Lipani



Porträt Restaurant Les Ateliers


Jean-Sébastien Ribette & Sahondra Verdan

 «Die Idee, Menschen an einem Tisch zu vereinen, hat mir schon immer gefallen.» Für Jean-Sébastien Ribette lag die Entscheidung, aus dem Kochen seinen Beruf zu machen, auf der Hand. Bei seiner grenzenlosen Neugier und dem Wunsch, Freude zu bereiten und zu teilen, war das eine naheliegende Wahl. Mit acht Jahren hat er seinen ersten Kuchen gebacken, mit zwölf den ersten Braten aus dem Ofen geholt. Dann besucht er eine Kochschule und nimmt an Kochwettbewerben teil, die ihm Lust machen, sich zu übertreffen. Sein kämperischer Geist und seine Entschlossenheit führen ihn in das berühmte Drei-Sterne-Restaurant Tour d’Argent in Paris unter Küchenchef Manuel Martinez. Dort lernt er Strenge, Respekt vor Produkten, aber auch den bedingungslosen Einsatz.

Eine Lebensschule für den Jungkoch, die ihn zur Zusammenarbeit mit avantgardistischen und kreativen Köchen führt: dem Küchenchef Christian und dem Patissier Philippe Conticini. Bei ihnen lernt Jean-Sébastien, dass Kochen auch Spass machen kann.

Einige Jahre später, als er im Hotel Conrad in Brüssel arbeitet, lernt er eine Frau kennen, die sowohl sein Leben als auch seine Vision vom Kochen verändern sollte: Sahondra Verdan, seine künftige Lebensgefährtin, die ebenfalls im Restaurantbereich tätig ist. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz folgt er ihr schon bald und findet eine Stelle beim berühmten Sternekoch Carlo Crisci in Cossonay VD. Während mehr als vier Jahren lässt er sich vom Innovationsgeist des Küchenchefs mit seiner kommunikativen Lebensfreude und seinem unbestreitbaren Talent inspirieren. Dann schafft er zusammen mit Sahondra den Sprung vom Koch zum Gastronomen, indem sie das Restaurant La Veveyse in Saint-Légier eröffnen, das sie sechzehn Jahre lang als Duo führen sollten. Schon bald wird seine ästhetisch und technisch beeindruckende Küche mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Die Gerichte sind sowohl von seiner Kreativität als auch der internationalen Vision Sahondras geprägt. Seit ihrer Kindheit weit gereist, bringt sie Aromen und Kochtechniken aus fernen Ländern in die Speisekarte ein.

Eines Tages bietet man dem Ehepaar die Möglichkeit, in den umgebauten geschichtsträchtigen ehemaligen Ateliers de constructions mécaniques im Quartier des Moulins in Vevey ein Restaurant zu eröffnen. Sie sind augenblicklich begeistert. Hier bietet das Duo zwei Formeln an: eine Brasserie und ein mittags wie abends geöffnetes gastronomisches Restaurant. In der Brasserie warten traditionelle Gerichte wie ein Frikassee von baskischem Geflügel auf die Feinschmecker, im Restaurant hält man sich am besten an die Vorschläge von Jean-Sébastien.

Zur Wahl stehen verschiedene Formeln von Überraschungsmenüs. Der Küchenchef lässt sich gerne von der Inspiration des Augenblicks leiten, indem er ausschliesslich frische, schmackhafte Produkte verarbeitet und sich viel Raum für Kreativität lässt. Seine Handschrift? Spontane Gerichte, deren Aromen durch eine moderne Note nach Art des Hauses akzentuiert werden. Die Weinkarte beeindruckt mit Trouvaillen, die Jean-Sébastien und Sahondra im Lauf der Jahre ausfindig gemacht haben und die oft von Winzern mit erstaunlicher Geschichte stammen, deren Passion in jeder Flasche zu spüren ist. «Les Ateliers» ist ein faszinierendes Restaurant, in dem man sich gerne überraschen lässt!

Weitere Auskünfte: https://lesateliersvevey.ch