Herzlich Willkommen bei Grandes Tables Suisses Mitja Birlo - 2 Dez. 2021
Wir gratulieren herzlich: Mitja Birlo vom «7132 Silver» ist GaultMillaus «Koch des Jahres 2022» und neu bei Grandes Tables Suisses.
Innert kürzester Zeit schafft es der talentierte Spitzenkoch in höchste Sphären.
Mitja Birlo wirkt im «7132 Silver» seit dessen Eröffnung im Dezember 2014. Der gebürtige Deutsche aus Bielefeld, hat das kulinarische Konzept vom Fine-Dining-Restaurant aktiv mitgeprägt. Erst seit Mai 2018 amtet er als Head Chef und erhält vom Guide Michelin 2019 zum Einstieg zwei Sterne. Gault&Millau Schweiz vergibt ihm anfangs 17, dann 18 Punkte und kürt ihn im Jahr 2020 zum «Aufsteiger des Jahres» in der Deutschschweiz. Nun ist er ganz oben im Kocholymp angekommen.
Valais perch | mountain salsa | tempura
Das Gourmetrestaurant 7132 Silver ist das kulinarische Herz des Fünf-Sterne-Superior-Hotels 7132 und offeriert seinen Gästen ausschliesslich ein Zehn-Gang-Überraschungsmenü.
Aber auch die Getränke im 7132 Silver Restaurant sind etwas ganz Besonderes: anstelle von exklusiven Weinen, können Gäste alternativ eine alkoholfreie Begleitung wählen, die von Sommelier Dominic Lackner in akribischer Arbeit für jedes Gericht massgeschneidert wird. Das Gourmetrestaurant mit 30 Sitzplätzen ist Mittwoch bis Sonntag ab 19 Uhr geöffnet. Das 10- Gang-Überraschungsmenü kostet CHF 275.–
7132 Silver Restaurant
Guy Ravet, Präsident von Grandes Tables Suisses, freut sich indes ganz besonders, dass Mitja Birlo und das 7132 Silver Restaurant neu Mitglied in der Vereinigung sind. Herzlich willkommen!
Das grandiose Suvretta House ist seit 120 Jahren ein echter Tempel für Wintersportler. Nur 5 km entfernt vom alpinen Ferienort St. Moritz in freier Natur gelegen, bietet das Hotel seinen Gästen seit mehr als einem Jahrhundert unzählige Möglichkeiten, um den Freuden des Wintersports zu frönen. Das Suvretta House, ein wahres Juwel des Engadins, ist heute eine Institution, deren Devise nach wie vor Exzellenz und Tradition sind.
St. Moritz
Der Ferien- und Sportort St. Moritz im Engadin ist seit Jahrzehnten berühmt für seine Luxushotels, die prachtvolle Natur seiner Region und ihre Skigebiete am Piz Corviglia. Er wurde schon früh zu einer der führenden alpinen Destinationen der Schweiz. Als Synonym für Eleganz, Kultur und Tradition zieht St. Moritz Wintersportler an, die von einem erholsamen Aufenthalt in der freien Natur träumen. Der Aufstieg setzte 1864 mit der Gründung des Tourismusbüros und des ersten Thermalbads ein. Das ehemalige Bergbauerndorf entwickelte sich schnell zum Sport- und Ferienort mit vielen Luxushotels wie dem Suvretta House.
Das Engadin, ein gelobtes Land
Obwohl St. Moritz ein beliebtes Jetset-Ziel ist, sind seine Traditionen noch immer fest in den Herzen der Einheimischen verwurzelt. Davon zeugt bis heute die romanische Legende vom schönen Engadin:
«Als der Erzengel die Pforte des Paradieses hinter Adam und Eva verschloss, stand Gott im Garten Eden und teilte seinen Engeln mit, dass dieses Paradies von da an für alle Menschen, die den Weg der Sünde gewählt hatten, verschlossen bleiben solle. Dennoch hatte er Mitleid, weshalb er ihnen einen Ort auf Erden anbieten wollte, der sie an ihr verlorenes Land erinnern werde, einen Ort, der dem Himmel nahe und mit allen schönen Dingen gefüllt, aber nicht perfekt sein solle. Diesem göttlichen Befehl gehorchend, schufen die Engel hienieden ein Paradies: das Engadin.»
Zurück ins Jahr 1912
Der Hotelpionier Anton Sebastian Bon (1864–1915) hatte einen Traum: Er wollte in der Schweizer Alpenwelt ein Luxushotel bauen und zu einer Oase der Ruhe machen, in der Gäste verwöhnt und es ihnen an nichts fehlen würde. So entstand mit Hilfe des südafrikanischen Diamantenkönigs Charles Sidney Goldmann (1868–1958) das Suvretta House, das 1912 zum ersten Mal seine Pforten öffnete. Der majestätische Bau, ein wahres Märchenschloss, beeindruckt dem Stil der Belle Epoque getreu mit seinen zwei Erkertürmen, die über die Bäume emporragen und einen atemberaubenden Blick auf das Panorama der Berge und Seen des Oberengadins bieten. Das luxuriöse Hotel verfügte schon damals über 110 Bäder und scheute keine Kosten, um die Wünsche der Gäste nach höchstem Komfort zu erfüllen.
Nach dem Tod ihres Mannes übernahm Marie Bon, die «die Seele des Suvretta» genannt wurde, zusammen mit ihrem Sohn Hans die Leitung des Hauses. Nun folgten die grossen Jahre des Suvretta House: Im Ballsaal fanden ständig Aufführungen und Feste statt, die regelmässig auch von gekrönten Häuptern wie Kronprinz Akihito von Japan, König Faruk von Ägypten und dem Schah von Persien besucht wurden. Diese grandiose Zeit endete mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, der das Hotel zwang, seine Pforten zu schliessen. Nach dem Krieg lief das Tourismusgeschäft allmählich wieder an, und dank mehreren Renovierungen fand das Suvretta House zu seinem früheren Glanz zurück. Es blieb im Besitz der Familien Candrian-Bon, und 2014 übernahmen Esther und Peter Egli als siebte Miteigentümer die Leitung des Hotels.
Eine neue Ära für die «Grosse Dame der Alpen»
Nach einer neuen Renovierung im Jahr 2016 markierte die Wiedereröffnung des Suvretta House den Beginn einer neuen Ära, die auf Tradition, Komfort und Exzellenz basiert. Mit 23 neuen Zimmern und der Renovierung der übrigen Räumlichkeiten konnte das Palasthotel damals insgesamt 181 Luxuszimmer und Suiten präsentieren. Der Familie Egli war es jedoch ein Anliegen, bestimmte Elemente zu erhalten, die dem Hotel seinen Charme und seine Authentizität verleihen. Zierleisten, rustikale Hölzer und das Originalparkett wurden schonend renoviert, so dass die Gäste nun den Aufenthalt in einem authentischen herrschaftlichen Rahmen ebenso wie den absoluten Komfort eines Schweizer Fünf-Sterne-Hotels geniessen können.
Beim Betreten der Halle fühlt man sich sofort in das Jahr 1912 zurückversetzt, in die Tradition und Pracht vergangener Zeiten. Man kommt hierher, um sich an einem der beiden Kaminfeuer zu entspannen, während man die aussergewöhnliche Aussicht auf die Engadiner Berge geniesst.
Auch der prächtige Saal des Grand Restaurants erinnert mit seinen traditionellen massiven Eichensäulen an die 1920er Jahre. Hier können Sie die köstlichen Gerichte von Küchenchef Fabrizio Zanetti (16 GaultMillau-Punkte) in einer eleganten und gehobenen Atmosphäre geniessen. Wer es etwas weniger förmlich mag, findet in der Suvretta Stube auch traditionelle, dem heutigen Geschmack angepasste Bündner Gerichte. Um den Abend zu verlängern, trifft man sich in der chicen Anton’s Bar mit Live-Musik vor und nach dem Essen.
Das Grand Restaurant
Wenn man höher hinaus will, ist das Restaurant Chasellas (14 GM-Punkte) auf 1936 Metern ein gemütlicher Ort zur Mittagszeit, abends wird’s raffinierter. Das Berghaus Trutz (2211 Meter) ist bei Wanderern und Skifahrern beliebt. Bekannt für die typische Bündner Gerstensuppe, Linsengerichte und Polenta mit Gorgonzola, erfreut das Restaurant den Gaumen seiner Gäste auch mit köstlichen traditionellen Crêpes oder dem klassischen Bündner Apfelstrudel.
Das Spa des Suvretta House verfügt über einen 1700 m2 grossen Gesundheits-, Fitness- und Wellnessbereich. Ein Hallenbad mit 25-Meter-Becken und sowie ein Aussenwhirlpool bieten einen herrlichen Panoramablick auf die Engadiner Natur und Momente der Entspannung. Ausserdem stehen eine Sauna mit verschiedenen Einrichtungen sowie mehreren Therapien und Massagen zur Verfügung.
Das Spa des Hotels
Das Suvretta House und der Wintersport
1859 fuhren die ersten Skifahrer mit einfachen Holzlatten an den Füssen die Hänge der St. Moritzer Berge hinunter. 1925 wurde hier die erste Schweizer Skischule gegründet, und der Skisport ist bis heute eine der beliebtesten sportlichen Aktivitäten des Engadins geblieben.
Die Familie Bon hatte seine Bedeutung für ihre Hotelgäste erkannt und beschloss, das Suvretta House zu einem Pionier des Skisports zu machen. 1935 wurde in St. Moritz die erste Sesselbahn in Betrieb genommen, die von Suvretta nach Randolins (1970 Meter) führt. In den folgenden Jahren bauten die Nachfolger der Familie Bon dieses Angebot immer näher am Hotel aus, bis es zum ersten und einzigen «Ski in, Ski out»-Hotel in St. Moritz wurde. Die vor den Toren des Hotels errichteten Skilifte bieten den Gästen nach wie vor einen direkten Zugang zum Skigebiet Corviglia und ermöglichen ihnen, das Skivergnügen auf privilegierte Weise zu geniessen. Das Hotel verfügt zudem über eine eigene Skischule, in der die Gäste während ihres Aufenthalts Privatunterricht nehmen und ihre Fähigkeiten verbessern können. Dieser Service wird besonders von den Stammgästen des Hotels geschätzt, zumal dieses ihre Ausrüstung auf Wunsch für einen Besuch im nächsten Winter einlagert.
Und wer nicht Ski fährt, dem bietet das Hotel andere Aktivitäten wie Langlaufen, Wandern, Eisstockschiessen oder Schlittschuhlaufen auf seiner prachtvollen privaten Eisbahn an.
St. Mortiz im Winter
Auch im Sommer wartet das Engadin mit einem breiten Spektrum an Freizeitmöglichkeiten auf: Wanderwege, Golfplätze, Segeln, Radfahren, Klettern, Tennis, Joggen, Drachensteigen und Windsurfen stehen den Hotelgästen zur Verfügung. Egal zu welcher Jahreszeit, das Engadin ist ein Ziel für alle!
Das Suvretta House, das von seinen Besuchern oft als “ Zuhause in der Ferne“ betrachtet wird, hat seinen Status und seinen Ruf seit über einem Jahrhundert aufrechterhalten. Heute ist die Direktion bestrebt, seine überlieferten traditionellen Werte zu bewahren und gleichzeitig die Servicequalität kontinuierlich zu aktualisieren und zu verbessern. Wenn Sie also von einem wirklich magischen Aufenthalt träumen, ist das Suvretta House in St. Moritz der richtige Ort dafür.
Badrutt’s, die Geschichte einer Legende - 20 Dez. 2020
Manche Häuser sind mit aussergewöhnlichen Anekdoten verbunden, die ihnen eine mythische Grösse verleihen. Das ist der Fall beim Badrutt’s Palace in St. Moritz. Rückblick auf eine Institution, deren Geschichte ebenso beeindruckend ist wie das Hotel selbst.
Öffnen die Gäste die grossen verglasten Holztüren des imposanten Hauses am See, empfängt sie eine atemberaubende Atmosphäre. Die allein schon durch ihre Dimensionen imposante Rezeption strahlt Raffinesse, Luxus und Exzellenz aus. Bei schönem Wetter vergolden die Sonnenstrahlen die Kunstwerke an den Wänden ebenso wie die komfortablen Sessel. Jedes Detail des Hauses und alle Zimmer werden dem Namen «Palace» gerecht.
Rückblende ins Jahr 1858, als Johannes Badrutt, der damals noch im Eisenhandel tätig war, im Dorf St. Moritz eine Pension mit 12 Zimmern erwarb.
Im Herzen des Engadins sind die Winter besonders kalt, und der Entschluss, an diesem Ort ein Hotel zu eröffnen, war für Johannes ein Wagnis. Dies hielt den avantgardistischen Unternehmer nicht davon ab, im September 1864 seinen aus England angereisten Gästen zu versprechen, dass sie die schönsten Sonnentage des Engadins geniessen könnten, wenn sie im Winter wieder kämen. Für den kühnen Bündner stand viel auf dem Spiel, da er sie als seine Gäste einlud und zusagte, er werde ihnen die Reisekosten erstatten, falls dies nicht stimme. Johann sollte recht behalten, die braungebrannten Briten vergassen dieses Erlebnis nicht so schnell und kamen im Winter. Inzwischen hatte er für sie die erste Curling- und Rodelbahn der Welt eingerichtet. Die Besucher waren denn auch vollauf zufrieden und der Wintertourismus in St. Moritz geboren! Heute bietet das «Badrutt’s Palace» das ganze Jahr über eine Vielzahl an Aktivitäten an wie Tennis, Spa, Golf, Fitness- und Kochkurse, Angeln, Eislaufen oder Ausritte hoch zu Ross…
Die Pension hatte sich in ein Luxushotel verwandelt, das Engadiner Kulm, als sein Sohn Caspar 1884 beschloss, das direkt darunter gelegene Hotel Beau Rivage zu kaufen. Er führte mit Leidenschaft und Entschlossenheit bedeutende Renovationen durch, erweiterte den Bau und gründete damit 1896 das «Badrutt’s Palace» mit 157 Zimmern und 43 Suiten. Hans Badrutt aus der dritten Generation übernahm 1898 die Leitung des Hauses, das er im Lauf der Zeit zum Florieren brachte. Sein Sohn Andrea verschaffte dann dem «Palace» eine internationale Ausstrahlung. Unter seiner Ägide stiegen Persönlichkeiten aus der Filmbranche, der Kunstszene und der Politik hier ab, unter vielen anderen auch Marlene Dietrich, Winston Churchill und Charlie Chaplin. Laut einer der amüsantesten Anekdoten sollen das Hotel und die grossartige Postkartenlandschaft Alfred Hitchcock zu seinem Filmschocker «The Birds» inspiriert haben, als der amerikanische Regisseur von der Suite 501 aus beobachtete, wie Vogelschwärme am Himmel tanzten, bevor sie zum See hinunterschossen…
Das «Palace» ist nun definitiv zum Ferienziel für Stars und andere berühmte Persönlichkeiten ebenso wie für alle geworden, die das Besondere suchen und schätzen. Ein Hotel, das sich durch seinen perfekten, massgeschneiderten Service und seine glänzenden Feste auszeichnet, dank denen die Gäste mit leuchtenden Augen nach Hause reisen. So war das auch 1992, als sich den Hotelgästen beim Blick aus den Fenstern ihrer Suiten eine besondere Überraschung bot: Vor dem Hotel standen schöne Limousinen, elegante Damen und… ein Elefant!
Dazu kam es, weil ein Kunde, der seine Gattin mit einem ungewöhnlichen Geschenk überraschen wollte, das Personal des «Badrutt’s» gebeten hatte, etwas besonders Ausgefallenes zu beschaffen. Da liess sich das «Palace»-Team nicht lange bitten. Es organisierte einen Elefanten für den Transport des famosen Geschenks, der den Gästen vor dem Hotel präsentiert wurde.
Weitere aussergewöhnliche Geschichten machen im «Palace» noch heute die Runde, und wenn Sie selbst dort sind, werden Sie zweifellos noch andere entdecken. Und vielleicht wird Ihre Geschichte einmal zu jenen gehören, die das «Badrutt’s» zu einer Hotelikone machen!
Doldenhorn: 44 Jahre Geschichte in 4 Schlüsseldaten - 9 Dez. 2020
Das Relais et Châteaux Waldhotel Doldenhorn wurde vor über hundert Jahren errichtet, anno 1906, und diente ursprünglich als Unterkunft der Arbeiter während des Baus des Lötschbergtunnels zwischen Kandersteg und Goppenstein. Nach Abschluss der Bauarbeiten 1913 wurde das Gebäude längere Zeit als Ferienhaus genutzt, bis es 1976 von der Familie Maeder gekauft wurde. 44 Jahre und 4 Sterne superior später ist das «Doldenhorn» ein renommiertes Hotel, das auf eine reichhaltige Geschichte zurückblicken kann. René Maeder erinnert sich an die Schlüsselmomente von der Geburt des Projekts bis zum Hotel, von dem er träumte.
1976: Kauf der Pension «Doldenhorn»
René Maeder war 22 Jahre alt, als er beschloss, gemeinsam mit seiner 21 jährigen Frau Anne die kleine Ferienpension namens Doldenhorn einer Unternehmerfamilie zu erwerben. An diesem Tag begann das junge Paar mit der Verwirklichung seines Traums, ohne zu wissen, ob er wirklich realisierbar sei: aus einem Ferienhaus ein Luxushotel zu machen.
Zum Zeitpunkt des Kaufs war der Kampf allerdings noch lange nicht gewonnen. Der Besitzer denkt an den Zustand der Pension, die 40 Betten und ein einziges Badezimmer enthielt: «Ein echtes Desaster!». In guter Erinnerung des Ehepaars Maeder in diesem Jahr bleibt jedoch die grenzenlose Grosszügigkeit der Handwerker des kleinen Bergdorfs Kandersteg, die sie unterstützten und ihnen halfen, ein Gebäude zu erstellen, das diesen Namen verdient. «Meiner Frau Anne und mir fehlte es an vielen Dingen, als wir jung waren, vor allem an freier Zeit und finanziellen Mitteln. Wir hatten das Glück, immer von wohlwollenden Menschen umgeben zu sein, die an uns geglaubt und uns bei der Erfüllung unseres Traums unterstützt haben.»
Die Pension Doldenhorn von 1906 bis 1976.
1989: Geburt ihres Sohnes Patric Emmanuel
Die Familie Maeder erhielt 1989 mit der Geburt ihres einzigen Sohnes Patric Emmanuel Zuwachs. Er ist heute 31 Jahre alt, hat die Hotelfachschule von Lausanne (EHL) erfolgreich abgeschlossen und ist bereit, die Leitung des Familienbetriebs zu übernehmen, dessen Übergabe für 2022 geplant ist. René und Anne Maeder sind stolz auf ihn und glücklich, einen Nachfolger zu haben, dem er sein kostbarstes Gut, das sie während 44 Jahren ausgebaut hat, weitergeben kann. Der junge Mann führt bereits mit den seinen Eltern den Landgasthof Ruedihus, ein prachtvolles Restaurant mit einzigartigem rustikalem Cachet, das eine 250 Jahre dauernde reiche Geschichte widerspiegelt. Es befindet sich direkt gegenüber dem Hotel und wurde von der Familie Maeder 1990 übernommen. Patric Emmanuel, der ebenfalls am Hotel der Familie beteiligt ist, will den aktuellen Geist des Hauses bewahren und ihm gleichzeitig eine zweite Jugend schenken: «Die Natur, das Wohlfühlen und das Vergnügen werden auch in Zukunft die Eckpfeiler sein.»
2000: Der Besuch von Prinz Charles
Eine der grossen Stärken des Waldhotels Doldenhorn ist die grosse Treue ihrer Gäste, die es sich nicht nehmen lassen, namhaften Bekannten bei einer Reise in die Schweiz den Besuch bei der Familie Maeder zu empfehlen. «Wir empfangen manchmal besondere Besucher wie unsere Bundesräte oder den König und die Königin von Belgien. Im Jahr 2000 weilte Prinz Charles während seiner Schweiz-Visite bei uns. Für mich ist jeder Gast gleich wichtig, und wir versuchen, keine Unterschiede zu machen, aber ich muss zugeben, dass es mich glücklich und stolz macht, solche Persönlichkeiten begrüssen zu dürfen.»
René Maeder erinnert sich: «Wir erwarteten die Ankunft der Staatskarosse mit dem Prinzen und Adolf Ogi (der damals der Bundespräsident war) vor dem ‹Ruedihus›. Der Konvoi wurde von der Polizei begleitet. Als der Wagen eintraf, waren der Bundespräsident und sein Besucher verschwunden! Vor dem Hotel herrschte eine grosse Aufregung. Ich hatte Dölf im Verdacht, dass er unserem Gast in unserem schönen Dorf Kandersteg etwas zeigt. Und so war es auch; er wollte ihm unsere schöne, alte Kirche präsentieren.»
2007: Die Geburt des Spa-Zone
Das Jahr 2007 war ein Schlüsselmoment der Geschichte des Waldhotels Doldenhorn. Die Familie Maeder wollte ihrer Kundschaft einen Wellnessbereich bieten, der Körper und Geist zu echtem Wohlbefinden verhilft. Doch die Bank hielt die Investitionen für zu riskant. Zu diesem Zeitpunkt begannen die Hoteliers mit ihrem einzigartigen Finanzierungsmodell, das auf Krediten ihrer Gäste basiert. «Diese Idee stammte von einem treuen Gast und Freund, der anbot, uns ein bedeutendes Darlehen für die Finanzierung unseres SPA zu gewähren. Rasch folgten weitere Kredite dieser Art, und innerhalb von sechs Monaten hatten wir mehr als zwei Millionen Franken beieinander.» René Maeder erinnert einmal mehr an die guten Beziehungen zu seinen Gästen, die mehrheitlich Stammkunden sind. «Auch dieses Jahr haben sie uns ihre Treue bewiesen, dank der wir 2020 trotz Corona mit einem Umsatzrückgang von nur 5% weniger als in unserem Rekordjahr beschliessen. Dafür sind wir ihnen unendlich dankbar!»
Heute verfügt diese angenehm eingerichtete Oase über ein schönes gedecktes Hallenbad in der Mitte, das von verschiedenen Wellness-Einrichtungen umgeben ist: finnische Sauna, Arvensauna, Heusauna, Eisgrotte, Dampfbad und Salzarium (eine Sauna aus Himalaya Salzsteinen), Kräuterbad, Eisgrotte und Chillout Lounge: Das Doldenhorn Spa verspricht eine Zeit echter Erholung.
1999: Ausbau des Flügels für Suiten
2007: Schaffung der Spa-Zone (
«Wir haben einen wunderbaren Beruf: Unser ganzes Leben war und ist das Hotel, der Kontakt mit den Gästen, es ist ein Metier mit vielen Facetten. Man ist gleichzeitig Koch, Kellner, Raumpfleger, Sekretär, Florist, Dekorateur, Handwerker, Geschäftsführer, Architekt und Pfarrer.»
René Maeder
René, Anne und Patric Maeder (2016)
Entdecken Sie alle aktuellen Angebote des Waldhotels Doldenhorn auf seiner Website: https://www.doldenhorn-ruedihus.ch/doldenhorn/en/