Porträt Hotel Meierhof, Davos

Die Geranten Virginie und Vittorio Rozzato

Das Hotel Meierhof, ursprünglich nach seinem Zimmermann Christian Müller «Villa Müller» genannt, entstand in den 1890er Jahren in einem ganz besonderen Kontext. Weil Davos damals sozusagen die «europäische Hauptstadt der Tuberkulose» war, diente der Meierhof als Rekonvaleszenzzentrum für Patienten, die die Krankheit überwunden hatten. Die Patienten kamen auf der Suche nach frischer Schweizer Bergluft, Höhe, Sonnenschein und Heilung in den Kur- und Sportort.

Nach zahlreichen Umbauten, Verbesserungen und Erweiterungen verkörpert das Hotel Meierhof heute die Exzellenz der Schweizer Gastfreundschaft und das Know-how eines 4-Sterne-Hotels. Seine Lage an der Promenade 135 im Zentrum von Davos Dorf macht es zu einem erstklassigen Ferienziel für wintersportbegeisterte Gäste. Das nur einen Steinwurf von der Talstation der Parsennbahn – der grössten und höchsten Davoser Standseilbahn – entfernte Hotel ist ideal gelegen, damit die Gäste das wichtigste Skigebiet der Region in kürzester Zeit erreichen können.

Im Sommer öffnen sich die grossen Fenster des imposanten Baus im Bündner Stil auf einen üppigen Garten und seine blumengeschmückte Terrasse, wo die Gäste von einer intimen Atmosphäre profitieren oder den Abend an der Aussenbar des Hauses ausklingen lassen können. Das Hotel hat seinen authentischen Geist und Charme vergangener Zeiten bewahrt, dies dank dem Dekor, der Schmiedeeisen mit viel Holz mischt und die Besucher in eine andere Epoche versetzt. Seine hellen, geräumigen Zimmer verbinden den Komfort eines 4-Sterne-Hotels mit einer gemütlichen Chalet-Atmosphäre, während der Wellnessbereich mit Sauna, Hammam und dem geheizten Schwimmbad zum Entspannen einlädt.

Im gemütlichen, mit Arvenholz ausgestatteten Restaurant Jarno serviert Chefkoch Simone Lipani eine exklusive, kreative und originelle Küche, die darauf abzielt, traditionelle Gerichte wiederzuentdecken und auf moderne Weise neu zu interpretieren. Dabei lässt sich der junge Küchenchef von einer Erkenntnis leiten, die er während seiner Laufbahn an der Seite der grössten Namen der Schweizer Gastronomie gewonnen hat: «Ehret die Kochkunst und Tischkultur durch den Respekt vor den Rohstoffen.»
Geniessen Sie das neue Menü mit seinen hervorragenden lokalen Spezialitäten und italienischen Produkten, einer Exklusivität des Restaurants. Hier einige Gerichte, die Sie nicht verpassen sollten: den Belper-Knolle-Käse mit Wildfenchelemulsion; die mit hausgemachtem Tannenhonig karamellisierten zarten Lammhäxchen, serviert mit Kartoffelmousseline und Pfifferlingen, oder den Sankt-Peters-Fisch nach mediterraner Art, garniert mit gedünsteten Löwenzahnblättern, Kapern und Taggiasca-Oliven. Wer käme nicht in Versuchung?

Die Geranten Virginie und Vittorio Rozzato freuen sich, Sie in diesem gemütlichen und authentischen Gasthaus auf bestmögliche Art und Weise zu verwöhnen.

Weitere Informationen unter:  www.hotel-meierhof.com/fr-fr

Chefkoch Simone Lipani



Porträt Restaurant Les Ateliers


Jean-Sébastien Ribette & Sahondra Verdan

 «Die Idee, Menschen an einem Tisch zu vereinen, hat mir schon immer gefallen.» Für Jean-Sébastien Ribette lag die Entscheidung, aus dem Kochen seinen Beruf zu machen, auf der Hand. Bei seiner grenzenlosen Neugier und dem Wunsch, Freude zu bereiten und zu teilen, war das eine naheliegende Wahl. Mit acht Jahren hat er seinen ersten Kuchen gebacken, mit zwölf den ersten Braten aus dem Ofen geholt. Dann besucht er eine Kochschule und nimmt an Kochwettbewerben teil, die ihm Lust machen, sich zu übertreffen. Sein kämperischer Geist und seine Entschlossenheit führen ihn in das berühmte Drei-Sterne-Restaurant Tour d’Argent in Paris unter Küchenchef Manuel Martinez. Dort lernt er Strenge, Respekt vor Produkten, aber auch den bedingungslosen Einsatz.

Eine Lebensschule für den Jungkoch, die ihn zur Zusammenarbeit mit avantgardistischen und kreativen Köchen führt: dem Küchenchef Christian und dem Patissier Philippe Conticini. Bei ihnen lernt Jean-Sébastien, dass Kochen auch Spass machen kann.

Einige Jahre später, als er im Hotel Conrad in Brüssel arbeitet, lernt er eine Frau kennen, die sowohl sein Leben als auch seine Vision vom Kochen verändern sollte: Sahondra Verdan, seine künftige Lebensgefährtin, die ebenfalls im Restaurantbereich tätig ist. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz folgt er ihr schon bald und findet eine Stelle beim berühmten Sternekoch Carlo Crisci in Cossonay VD. Während mehr als vier Jahren lässt er sich vom Innovationsgeist des Küchenchefs mit seiner kommunikativen Lebensfreude und seinem unbestreitbaren Talent inspirieren. Dann schafft er zusammen mit Sahondra den Sprung vom Koch zum Gastronomen, indem sie das Restaurant La Veveyse in Saint-Légier eröffnen, das sie sechzehn Jahre lang als Duo führen sollten. Schon bald wird seine ästhetisch und technisch beeindruckende Küche mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Die Gerichte sind sowohl von seiner Kreativität als auch der internationalen Vision Sahondras geprägt. Seit ihrer Kindheit weit gereist, bringt sie Aromen und Kochtechniken aus fernen Ländern in die Speisekarte ein.

Eines Tages bietet man dem Ehepaar die Möglichkeit, in den umgebauten geschichtsträchtigen ehemaligen Ateliers de constructions mécaniques im Quartier des Moulins in Vevey ein Restaurant zu eröffnen. Sie sind augenblicklich begeistert. Hier bietet das Duo zwei Formeln an: eine Brasserie und ein mittags wie abends geöffnetes gastronomisches Restaurant. In der Brasserie warten traditionelle Gerichte wie ein Frikassee von baskischem Geflügel auf die Feinschmecker, im Restaurant hält man sich am besten an die Vorschläge von Jean-Sébastien.

Zur Wahl stehen verschiedene Formeln von Überraschungsmenüs. Der Küchenchef lässt sich gerne von der Inspiration des Augenblicks leiten, indem er ausschliesslich frische, schmackhafte Produkte verarbeitet und sich viel Raum für Kreativität lässt. Seine Handschrift? Spontane Gerichte, deren Aromen durch eine moderne Note nach Art des Hauses akzentuiert werden. Die Weinkarte beeindruckt mit Trouvaillen, die Jean-Sébastien und Sahondra im Lauf der Jahre ausfindig gemacht haben und die oft von Winzern mit erstaunlicher Geschichte stammen, deren Passion in jeder Flasche zu spüren ist. «Les Ateliers» ist ein faszinierendes Restaurant, in dem man sich gerne überraschen lässt!

Weitere Auskünfte: https://lesateliersvevey.ch

Porträt Hotel Bernerhof

Wanderungen, Velofahren, Gastronomie und Erholung… Eines ist sicher, bei einem Aufenthalt in diesem legendären Etablissement langweilen sich die Feriengäste nicht. Mit seinem imposanten Bau von 1904 im Chaletstil ist der «Bernerhof» eines der attraktivsten Viersternehotels der Region Gstaad. Mitten im Dorf in der Fussgängerzone gelegen, verhilft es auch zur nötigen Ruhe nach einem aktiven Tag.

Der «Bernerhof» bietet 33 Zimmer und 12 Suiten, die authentisch und wohnlich mit viel Holz und einzigartigen Details gestaltet sind, die den Komfort und Luxus dieser Nobelherberge ausmachen. Die Gäste können in jedem der vier Restaurants des Hotels, die zusammen 41 GaultMillau-Punkte verbuchen, ein grossartiges Essen geniessen; drei davon werden von Küchenchef Marcel Reist geführt. Eine Sinnesreise, die von der Authentizität der Schweizer Küche über die chinesische Kochkunst zur zeitlosen italienischen Pizza führt. Seit Juni 2020 erwartet die Gäste ausserdem im «Esprit Ravet» eine hochklassige Brasserieküche, in der die Werte der regionalen Gastronomie durch die Rezepte von Bernard und Guy Ravet von der «Ermitage des Ravet» sublimiert werden.

Und um den Tag in Schönheit abzuschliessen, bietet Ihnen die Wohlfühlzone des «Bernerhofs» einen Moment der totalen Entspannung mit gedecktem Schwimmbad, Dampfbad, Sauna, Kneippzone und Erholungsraum.

Haben Sie die Pforte des ebenso modernen wie traditionalistischen Hotels einmal geöffnet, ist es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Vergnügen, Ihren Besuch so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Besitzer Brigitte und Thomas Frei können Sie vertrauen, ihre Geheimtipps werden Ihren Aufenthalt unvergesslich machen!

Mehr Informationen: https://www.bernerhof-gstaad.ch/fr/

 

Porträt Les Touristes

Mathieu Biolaz & Nelson Bonvin

Freunde seit 13, Partner seit 4 Jahren… und trotzdem hätte sich dieses Duo ohne eine ähnliche Kindheit vielleicht nicht kennengelernt. Tatsächlich erinnern sich Mathieu und Nelson seit damals an ihre Grossmütter, die beide ein Restaurant führten, in dem die Buben gerne verweilten. Für Mathieu bleibt der Duft ihrer Schmorgerichte unvergesslich, für Nelson die Apfelwähe seiner Kindertage. Nach der Kochlehre, während der sie sich kennenlernen, geht zunächst jeder seinen eigenen Weg. Mathieu Biolaz arbeitete für renommierte Köche wie Didier de Courten oder Philippe Chevrier, bei denen er die Präzision ebenso lernte wie die Bedeutung des Abschmeckens jedes einzelnen Gerichts. Nelson Bonvin wiederum holte sich sein Rüstzeug im Service des Hotelrestaurants Baur au Lac in Zürich und dann in der Auberge du Raisin in Cully. Danach kreuzte sich ihr Lebensweg in einem Restaurant am Fuss des Matterhorns, wo sie Freunde wurden. Einige Monate später stand in Martigny die Übergabe eines Restaurants an, und die beiden passionierten Walliser beschlossen, ihr Glück zu versuchen. So ist «Les Touristes» in Martigny entstanden, wie ein Bergrestaurant mit viel heimeligem Holz und Stein, aber gleichzeitig mit modernem Mobiliar eingerichtet. Hier können die beiden ihre Ziele verwirklichen, die sich ergänzen: Während sich Mathieu sein Berufsleben nirgendwo anders als in der Küche vorstellen kann, wo er mit qualitativ hochwertigen Produkten aussergewöhnliche Gerichte zubereitet, fühlt sich Nelson im Speisesaal wie zu Hause, weil er nichts lieber macht, als Gäste zu empfangen, zu beraten und zu verwöhnen. Die Speisekarte bietet pro Jahr fünf oder sechs Gerichte an, die ausschliesslich auf saisonalen Produkten basieren. Für Mathieu stehen die Aromen im Mittelpunkt seines Kochstils, den er als Gourmetküche beschreibt. Am liebsten mag er den Herbst, wenn er Wild aus regionaler Jagd auf den Tisch bringen kann.

Nelson wiederum versteht es, die von Mathieu kreierten Gerichte gekonnt zu begleiten, indem er mit etwa 2000 im Keller lagernden Flaschen eine grosse Auswahl an schweizerischen und ausländischen Weinen anbietet. Sein Markenzeichen sind der Sinn für Gastfreundschaft und Grosszügigkeit. Das Restaurant Les Touristes mit seinen 14 Gault&Millau-Punkten ist ein Ort, der von Enthusiasten gestaltet wurde. Ihr Motto: «Wir wollen, dass die Gäste bei uns eine schöne Zeit haben und sich daran erinnern.» Und darauf darf man wetten.

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Fotocredit : Adrian Ehrbar
 

Hier finden Sie alle Informationen über das Restaurant Les Touristes : https://www.touristes-martigny.ch