„Palace at Home“ mit Badrutt’s Palace

Mitten im alpinen Ferienort St. Moritz thront das majestätische Hotel Badrutt’s Palace, dessen kulinarische Köstlichkeiten alle Erwartungen übertreffen. Von einer raffinierten traditionellen und zugleich innovativen bis zur asiatischen Küche bietet dieses Hotel eine gastronomische Vielfalt, die die anspruchsvollsten Epikuräer zufriedenstellt. Der Executive Chef Maxime Luvara stellt uns den neuen Take Away “Palace at Home» vor, dank dem man die exzellenten Gerichte auch zu Hause geniessen kann.   

Executive Chef Maxime Luvara (Foto Kredit : Badrutt’s Palace)

Grandes Tables Suisses: Welche Spezialitäten schlagen Sie in Ihrem Menü zum Mitnehmen vor?

Maxime Luvara: «Glücklicherweise verfügt das Badrutt’s Palace über ein enorm breites gastronomisches Angebot. Unser Hotel bietet einerseits im Sternerestaurant IGNIV von Andreas Caminada eine Spitzenküche mit viel Finesse und Eleganz und andererseits im «Matsuhisa» von Nobu ebenso vortreffliche japanisch-peruanische Spezialitäten. Sie haben zudem die Möglichkeit, neue Kreationen der französischen, sowie eine authentische indische Küche zu geniessen. Und schliesslich haben auch klassische und bei den Stammgästen unseres Hauses überaus geschätzte Gerichte, wie das berühmte gebratene, mit Tannzapfen geräucherte Engadiner Lammcarré viel zum kulinarischen Renommee des Hotels beigetragen.»

Entdecken Sie das kulinarische Angebot des Hotels unter: https://badruttspalace.com/restaurants-winter/#restaurants   

GTS: Was bieten Sie in Ihrem Take Away an? Wie oft ändern Sie Ihr Menü?

ML: «Da das Badrutt’s Palace ein saisonales Hotel ist, überarbeiten wir die Karte zu Beginn jeder Saison. Dabei können wir den Erfolg unserer Menüs bewerten und das Angebot entsprechend anpassen. Bestellungen, die täglich bis 20.30 Uhr auf der Website des Badrutt’s Palace eintreffen, können auf Wunsch noch am gleichen Abend geliefert werden. Der Mindestbetrag einer Bestellung ist 200 CHF. Die Liefergebühren von 50 CHF entfallen bei Bestellungen ab 500 CHF.»

Bestellen Sie Ihr Menü «Palace at home» hier: https://badruttspalace.com/restaurants-winter/#palace-at-home   

GTS: Was ist Ihr Lieblingsgericht und warum?

ML: «Das ist für einen Küchenchef eine schwierige Frage! Es hängt oft von der Lust und Laune des Augenblicks ab. Zu meinen Favoriten gehört die Hummer-Cocotte, weil sie sehr schmackhaft ist und mit frischen Produkten à la minute zubereitet wird. Ausserdem ist dieses Gericht höchst praktisch zum Mitnehmen, weil es eine Art Ragout ist, das im Freundeskreis oder der Familie einfach geteilt werden kann!

Selbstverständlich mag ich auch die extravagante Sushi-Auswahl des «Matsuhisa»: Sushi, Sashimi, Tempura oder Tacos, es gibt für jeden Geschmack etwas. In dieser Jahreszeit würde ich allerdings eher ein Gericht mit schwarzen Trüffeln, wie unsere legendären Tournedos Rossini wählen.»

Sämtliche Informationen zum Badrutt’s Palace auf der Website: https://badruttspalace.com/winter/

5 Anekdoten über das Grand Hôtel du Lac

Das Hotel wurde im selben Jahr wie Nestlé gebaut  

Das Grand Hôtel du Lac öffnete erstmals 1868 seine Pforten, nachdem der Gründer Edmond Delajoux die Initiative ergriffen hatte, ein „erstklassiges“ Haus zu schaffen. Die Arbeiten hatten 1866 begonnen, im selben Jahr wie für den Bau von Nestlé, dem späteren multinationalen Unternehmen. Die Eröffnung der beiden Wahrzeichen markierten den Eintritt von Vevey, deutsch lange Zeit Vivis genannt, in die Moderne.

Fotokredit: @Grand Hôtel du Lac

Zu Anfang hatten die Zimmer kein fliessendes Wasser und keine Bademöglichkeit   

Bei der Einweihung bot das Hotel 120 Zimmer, die nur zum Teil ein Waschbecken hatten. 1879 wurden sie mit fliessendem Wasser ausgestattet, während die elektrische Beleuchtung erst 1882, fast 25 Jahre nach der Eröffnung, die Kerze ersetzte. Badezimmer wurden erst fast ein Jahrhundert später anlässlich der grossen Renovierungsarbeiten von 1977 eingebaut.

Heute verfügt das Hotel über 50 Zimmer und Suiten, die mit Eleganz und Authentizität eingerichtet sind, so dass einem angenehmen, entspannenden Aufenthalt nichts im Wege steht.

Henryk Sienkiewicz lebte hier bis zu seinem Tod

Der polnische Schriftsteller Henryk Sienkiewicz, der unter anderem für sein Meisterwerk «Quo Vadis» den Nobelpreis für Literatur erhielt, hatte nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs aus seiner Heimat Polen das Grand Hotel du Lac als Domizil gewählt, wo er sich von der Ruhe und Schönheit der Umgebung inspirieren liess, bevor er hier im November 1916 mit 70 Jahren verstarb. In der Folge liess das Hotel im Einvernehmen mit der Stadt Vevey und der polnischen Botschaft in seinen Gärten, die der Schriftsteller sehr geschätzt hatte, eine Gedenkstatue aufstellen.

«Wo immer der Mensch seine Arbeit einbringt, lässt er auch etwas von seinem Herzen zurück.»

Henryk Sienkiewicz – Die Familie Polaniecki  

Nach dem Zweiten Weltkrieg ändert das Grand Hôtel du Lac seinen Namen

In dieser dunklen Zeit war es notwendig, weiterhin attraktiv zu sein, um die Krise zu überstehen. Deshalb hatte die Direktion die Idee, den Namen des Hotels anzupassen und nannte es «L’Hôtel du Lac». Diese scheinbar minimale Veränderung und Preissenkungen erlaubten dem Hotel tatsächlich, eine neue Klientel anzuziehen und so diese schwierigen Jahre zu überstehen.

Fotokredit: @Grand Hôtel du Lac

2006 wurde das Haus wieder in «Grand Hôtel du Lac» umbenannt, dies nach einer zweijährigen Schliessung wegen umfangreicher Erneuerungsarbeiten. Bei dieser Renovation war es das Ziel des Innenarchitekten Pierre-Yves Rochon, die reiche und bewegte Geschichte des vergangenen Jahrhunderts mit Eleganz und Authentizität wiederzubeleben. Heute präsentiert sich das Hotel in einem faszinierenden Stilmix, der ihm seine ganze Originalität und Pracht verleiht.

«Details machen die Perfektion aus, und Perfektion ist kein Detail!»

Leonardo da Vinci

Das Hôtel du Lac geht in die Literaturgeschichte ein

1984 veröffentlichte die britische Schriftstellerin Anita Brookner, inspiriert vom «stillen Charme dieses Orts», den Roman Hotel du Lac. Er wurde noch im selben Jahr mit dem Booker Prize ausgezeichnet, dem renommiertesten Literaturpreis in englischer Sprache. Damit wurde das Hôtel du Lac Teil der Literaturgeschichte.  

«Am anderen Ufer konnte sie allmählich Lichter erkennen, Lichter, die einladend wirkten: die des Hôtels du Lac.»

Anita Brookner – das Hôtel du Lac.

Alle aktuellen Informationen über das Grand Hôtel du Lac in Vevey finden Sie auf der Website: https://www.ghdl.ch

Steinpilz-Ravioli mit Alain Bächler

In einem prachtvollen und sorgfältig renovierten Anwesen aus dem 19. Jahrhundert im Bourgillon-Quartier gegenüber der Freiburger Altstadt kann man die raffinierte Küche von Alain Bächler geniessen, dem Chef des Restaurants Des Trois Tours (1 Michelin-Stern,18 Gault-Millau-Punkte). Seine erlesenen Kompositionen sind immer ein Genuss, sowohl fürs Auge als auch für den Gaumen.

Und was gäbe es Besseres, als den Spitzenkoch nach dem Rezept für seine hausgemachten Ravioli zu fragen? Teigwaren selber zu machen ist schliesslich eine subtile Kunst, die Finesse und Geschick erfordert. Alain Bächler verrät uns die Geheimnisse seines herrlichen Rezepts für Steinpilzravioli, ideal für einen Winterabend. Zum Selbermachen!

Foto Kredit : Adrian Ehrbar

Das Rezept

(Für 10 Personen)

Teig
  • 320g Weissmehl
  • 180g Knöpflidunst
  • 250g Eigelb
  • 40g Olivenöl
  • Salz
Zubereitung

Alle Zutaten zusammen in der Teigmaschine auf langsamer Stufe vermischen.

Zutaten Pilzmasse
  • 500g Steinpilze
  • 30g Olivenöl
  • 5g Knoblauch
  • 10g Schalotten
  • 2 dl Rahm, stark reduziert
  • 10g Paniermehl
  • 10g geriebener Parmesan
  • 5g Schnittlauch
  • 5g Petersilie
  • 1 Ei
  • 10 kleine Steinpilze als Garnitur
Zubereitung Masse

Die sauberen und gehackten Steinpilze in heissem Olivenöl sautieren.

Den gehackten Knoblauch und die Schalotten beifügen, kurz mitsautieren und gut abtropfen lassen.

Den Pilzjus gut reduzieren.

Die Pilze, den reduzierten Rahm, Paniermehl, Ei, Parmesan und die Kräuter mischen.

Foto Kredit: Adrian Ehrbar
Zubereitung Ravioli

Den Teig auf der Teigmaschine hauchdünn auswallen, runde Plätzchen von 5 cm Durchmesser ausstechen. Einen Pariserlöffel Masse in die Mitte geben. Den Rand mit Wasser bestreichen. Die Ravioli mit einem weiteren Plätzchen bedecken, gut andrücken. In Salzwasser kurz kochen und auf einen gebutterten Teller geben. Die Steinpilze in Olivenöl kurz sautieren.

Die Ravioli sternförmig anrichten, mit Spinat und den Steinpilzen dekorieren.

Foto Kredit : Adrian Ehrbar

Guten Appetit!

Alle Informationen über das Restaurant Des Trois Tours finden Sie auf der Website: http://www.troistours.ch/tt/fr/fr_index.php  

Fregola-Teigwaren, Haselnussemulsion und geröstetem Roggenbrot

Das Restaurant Nouvo Bourg befindet sich in Saillon im Zentralwallis als gastronomisches Aushängeschild dieses mittelalterlichen Burgstädtchens. Hier bietet der Chef Grégoire Antonin eine kreative Küche und lässt sich dabei von regionalen Produkten ebenso wie von seiner italienischen Herkunft inspirieren. Der puristische, elegante Rahmen mit seinen sandfarbenen Wänden lädt zum Entspannen ein und bietet anspruchsvollen Geniessern aussergewöhnliche Geschmackserlebnisse. 

Entdecken Sie unseren geführten Besuch im Video. 

 

Video Kredit : Adrian Ehrbar

Um seinen Wurzeln die Ehre zu erweisen, vereinigt Grégoire Antonin drei Regionen in einem Teller und hat gemeinsam mit dem Önologen Gilles Besse ein schmackhaftes Rezept mit sardischen Fregola-Teigwaren, Piemonteser Haselnussemulsion und geröstetem Walliser Roggenbrot kreiert. Man kann es auch zu Hause nachkochen, bis es wieder möglich ist, die köstlichen Gerichte des «Nouvo Bourg» in Saillon zu geniessen!  

Sie finden sämtliche Informationen zum «Nouvo Bourg» auf der Website: https://www.nouvobourg.ch/fr/accueil/