Die Sterneköche der GTS im Land des Gruyère

 

Seit mehreren Jahren ist der Gruyère AOP ein untrennbarer Partner der GTS und zeigt damit seine Verbundenheit mit der qualitativ hochwertigen Haute Cuisine in der Schweiz.

Diese Partnerschaft äußert sich unter anderem in gemeinsamen Aktionen, wie zum Beispiel der Einrichtung einer Fernsehsendung mit dem Titel “Les chefs étoilés des GTS au pays du Gruyère”.

Die Idee dieser Sendung ist es, ein originelles, einfach zuzubereitendes Rezept auf der Grundlage von Gruyère AOP zu kreieren. Im Mittelpunkt des Drehbuchs steht ein Käser oder Affineur, der einen Laib Gruyère AOP in die Küche eines Sternekochs bringt, der Mitglied der GTS ist, um ein neues oder überarbeitetes Gericht auf der Grundlage dieses mythischen und symbolischen Käses mit seinem sehr vertrauten Geschmack zu zaubern.

Insgesamt sind 10 Sendungen in Produktion, die 1x pro Monat in der letzten Woche des Monats (das 1. Mal Ende September 2023) auf den Westschweizer Regionalfernsehsendern Canal 9, Canal Alpha, Léman Bleu und La Télé Vaud Fribourg ausgestrahlt werden. Unbedingt anschauen!

 

Challenge! Raùl Garcia am Young-Chef-Finale

Der 21-Jährige ist Patrick Mahlers Souschef im «Focus» in Vitznau und Finalist bei S.Pellegrino Young Chef.

 

DIE SCHWEIZER HOFFNUNG

Das Shooting mit Raùl Garcia ist um 12 Uhr angesetzt. «Bitte nicht früher», sagt der junge Koch. «Am Morgen mag ich noch nicht reden.» Der Wunsch wird respektiert. Raùl ist Souschef bei Patrick Mahler im «Focus» im Park Hotel Vitznau. Letztes Jahr gewann er die Vorausscheidung «Westeuropa» beim Kochwettbewerb S.Pellegrino Young Chef und qualifizierte sich damit für das Finale in Mailand Anfang Oktober. «Im Moment bin ich noch überhaupt nicht nervös. Aber wenn ich dann dort bin, kommt die Nervosität mit Sicherheit», sagt Raùl.

 

AB AUF DEN LIEGESTUHL

Richtig vorstellen kann man sich das nicht. Raùl strahlt eine Ruhe aus, die jedem Sturm gewachsen zu sein scheint. Auch das herannahende Gewitter über dem Vierwaldstättersee irritiert Raùl nicht. «Patrick komm, wir machen noch ein Bild auf dem Liegestuhl.» Der Chef gehorcht und legt sich entspannt hin – etwas, das während der Arbeit sonst unmöglich wäre. Nur kurze Zeit später regnet es in Strömen. Doch da sind die zwei bereits wieder in der Küche.

 

 

EFFIZIENZ UND PERFEKTION

Diese beiden Eigenschaften einen Mahler und Garcia. «Ich habe mit Raùl jemanden gefunden, der mich zu 100 Prozent versteht. Nach dieser Qualität kann man gar nicht spezifisch suchen», sagt Mahler, der mit 18 GaultMillau-Punkten und zwei Michelin-Sternen ausgeziechnet ist. «Seine Motivation und seine Zielstrebigkeit sind etwas ganz Besonderes. Man vergisst manchmal, dass Raùl erst 21 Jahre alt ist.» Raùl absolvierte die Kochlehre im gutbürgerlichen Anker in Teufen. Bei Andreas Caminada machte er eine Stage auf dem Schloss. Und auch bei Pascal Steffen im Roots hat er bereits gekocht.

JAPAN-REISE ALS INSPIRATION

Und Raùl will noch mehr. Zum Beispiel träumt er davon, einmal bei einem japanischen Sushi-Meister zu lernen. «Diese Präzision fasziniert mich einfach», sagt er und zupft die winzigsten essbaren Blüten für sein Tartelette vom Stil. Erste japanische Luft schnupperte er in diesem Jahr. «Ich war zwei Wochen in Tokyo und Kyoto. Unter anderem war ich im Drei-Sterne-Restaurant Sushi Yoshitake. Es war noch viel besser, als ich es mir vorgestellt habe.»

DAS GERICHT PERFEKTIONIEREN

Doch der nächste Programmpunkt in Raùls Karriere ist das Finale von S.Pellegrino Young Chef. Das Gericht wird das Gleiche sein wie beim Halbfinale in Brüssel. Zanderfilet mit einer Fischfarce, Muscheln, ein Ceviche und Artischocke. «Ich habe das Gericht noch optimiert und verfeinert. In der Sauce hats jetzt zum Beispiel noch etwas Safran», erklärt Raùl. Das Wichtigste bei dem Gericht ist der Zander. Für das Shooting hat Fischexperte Bianchi ein Prachtsexemplar geliefert. «Der ist perfekt. Er hat genau die richtige Grösse, um damit die zehn geforderten Teller zuzubereiten. Am Ende bleibt nichts übrig.»

«The Dolder Grand» ist GaultMillaus «Hotel des Jahres 2024»!

 

175 luxuriöse Zimmer und Suiten, 4’000 Quadratmeter Spa – und 64 GaultMillau-Punkte:«The Dolder Grand» hat neue, raffinierte Restaurantkonzepte umgesetzt, die den Zeitgeist treffen. Der GaultMillau zeichnet die Ikone auf dem Dolder-Berg als «Hotel des Jahres» aus. Zum zweiten Mal nach 2016.

Chefredaktor Urs Heller: «Wer innert acht Jahren zweimal den ‹Hotel des Jahres›-Titel kriegt, muss schon Aussergewöhnliches leisten. ‹The Dolder Grand› hat geliefert. Das neue japanische Restaurant MIKURIYA und das faszinierende Gartenrestaurant blooms haben uns begeistert. Juwel im Haus ist ‹The Restaurant› mit seinen 19 Punkten und zwei Sternen.» Die «Masterminds», die aus einem luxuriösen Resort eine Food-Destination machen: General Manager Markus Granelli und Culinary Director Heiko Nieder.

Die verborgene Suite, der verborgene Garten

«Unsere Lage ist nicht besonders zentral», weiss General Manager Markus Granelli, «aber mit der Kombination aus Zimmern, Spa, Kunst und Kulinarik bieten wir attraktive Gründe, zu uns auf den ‹Dolder› zu kommen.» Zwei neue Restaurants schaffen es in den GaultMillau 2024: das «MIKURIYA» mit 16 Punkten, das «blooms» mit 14 Punkten. Gemeinsamer Nenner: raffinierte Konzepte. Engagierte Chefs. Und: im riesigen Resort erst auf den zweiten Blick zu finden! Den Weg ins «MIKURIYA» weist eine Hostess im Kimono. Das japanische Restaurant ist im ehemaligen «Room 100», welcher Teil der «Suite 100» war,untergebracht. «Omakase» ist angesagt. Chef Atsushi Hiraoka bestimmt die 15-Gänge-Menüs, am Counter hat es nur Platz für bis zu acht Gäste. Das «blooms» liegt idyllisch in einem zuvor ungenutzten Teil des Resorts. Aufgedeckt wird zwischen Kräuter- und Gemüsebeeten, ringsum ein riesiges rotes Stahlobjekt von Keith Haring. Romantik pur. Geöffnet nur bei schönem Wetter (!).Das Konzept: Vegan/vegetarisch! «Der Garten ist unsere Quelle der Inspiration», sagt Heiko Nieder. Souschef Robin Briner setzt das anspruchsvolle Konzept um.

Einer von sechs! 19-Punkte-Chef Heiko Nieder

Heiko Nieder ist «Doppelagent» am Berg. Er entwickelt neue Konzepte. Er wacht mit scharfem Auge über jedes Outlet. Aber er ist in erster Linie Spitzenkoch, einer von nur sechs Chefs, die der GaultMillau in der Schweiz mit der Höchstbewertung 19 Punkte auszeichnet. Trotz Tanz auf vielen Hochzeiten: Chef Heiko performt in «The Restaurant» auf höchstem Niveau, begrüsst seine Gäste mit einer grenzenlosen Kaskade von Starters, hat fürs eigentliche Menü eine geschickte Formel gefunden: Neue Kreationen und ein paar Signature Dishes finden zu einem grossen Ganzen zusammen. Ungewöhnlich in einem Fünfsternehotel: Für den perfekten Service und die Weinbegleitung sorgen ausschliesslich Frauen! Das All-Day-Restaurant Saltz, frech designt von Rolf Sachs, geführt von Julian Mai, hat an Klasse zugelegt, holt sich den 15. Punkt. Im Restaurant und auf der Terrasse legt noch ein zweiter Küchenchef seine Karte auf: Oriental Chef Firas El-Borji, Grossmeister der Middle-East-Cuisine, Liebling auch der Scheichs, die im «Dolder» absteigen.

Das beste Frühstück der Schweiz

Starchef Heiko Nieder ist auch Frühstücksdirektor! Im «Saltz» wird auch das Frühstück serviert, das beste wohl im Land. Acht (!) Köche stehen unter der Leitung von Stephan Arnold bereits im Morgengrauen auf, verwöhnen die «Dolder»-Gäste, bereiten alles frisch zu; 13 raffinierte Gerichte, verpackt in 200 kleine Gläschen. Wurst- und Käsesalat, Eiersalat, Hummus, Rindstatar, «Organic Eggs» in allen Varianten, dazu ein paar Gerichte, die der Chef fürs «Zmorge» entwickelt hat: den Armen Ritter. Und das Onsen-Ei mit Meerforellenrogen, gebeiztem Lachs, Kartoffel-Espuma, Dill und Wasabi. Wechselnde Pop-ups wie «The Lobster Club», Skihüttenromantik in der «Dolder»-Lodge oder die «Krug Lounge» ergänzen das Angebot. Und einmal pro Jahr treffen sich Weltklasseköche zum Foodfestival THE EPICURE.

Dalí, Murakami und Lord Norman Foster

«The Dolder Grand» (Baujahr 1899!) ist ein faszinierendes Resort. Lord Norman Foster hat den historischen Teil des Hotels liebevoll restauriert und geschickt mit einem eleganten Neubau zusammengefügt. Im Haus entdeckt man über 100 Werke von weltbekannten Künstlerinnen und Künstlern, grosszügig zur Verfügung gestellt. Der Spa-Bereich bietet pure Erholung auf 4’000 Quadratmetern, mit Pool, exzellenten Behandlungen und grosszügigen Sonnenterrassen. Erholen, Chillen und Schlemmen über den Dächern von Zürich.

The Dolder Grand 2023